Riis Skov, Laubwald und Park in Aarhus, Dänemark
Riis Skov ist ein Laub- und Nutzwald im Stadtgebiet von Aarhus, Dänemark, der sich südlich des Viertels Risskov erstreckt. Breite Buchenwälder wechseln sich mit offenen Wegen ab, während ein kleiner Bach namens Riisgaards Bæk durch die Mitte fließt.
Im Jahr 1395 übergab Königin Margarethe einen Teil des Waldes an die Stadt Aarhus, und 1542 erweiterte König Christian III. diesen Besitz um den nördlichen Teil. Im frühen 19. Jahrhundert wurden viele der alten Eichen gefällt, und der Wald wandelte sich von einer Ressource für Holz zu einem öffentlichen Erholungsgebiet.
Der Wald ist seit Jahrhunderten ein öffentlicher Raum und zieht auch heute noch stetig Menschen aus der Stadt zum Spazierengehen, Joggen und Picknicken an. Ein ausgewiesener Bereich entlang der Dronning Margrethes Vej lädt Hundebesitzer ein, ihre Tiere frei laufen zu lassen.
Der Wald ist jederzeit zugänglich, und Parkplätze stehen am Ende des Skovvangsvej in der Nähe des Eingangs zur Verfügung. Im südwestlichen Teil des Gebiets gibt es einen Kiosk für kleine Erfrischungen sowie Outdoor-Fitnessgeräte.
Der Wald gilt als einer der ersten in Dänemark, der der Öffentlichkeit zur Erholung geöffnet wurde, noch bevor dies andernorts üblich war. Im Zweiten Weltkrieg wurden im Wald Betonbunker als Luftschutzräume gebaut, von denen einige noch heute als kleine unterirdische Strukturen sichtbar sind.
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