Rosenborg Barracks, Militärkaserne nahe dem Schloss Rosenborg, Kopenhagen, Dänemark.
Die Rosenborg Kaserne ist ein langgestrecktes Militärgebäude in Kopenhagen, das sich entlang der Straße Øster Voldgade erstreckt. Das Gebäude zeigt Architekturelemente aus verschiedenen Bauepochen und dient heute als Residenz und Arbeitsplatz für die Königliche Leibgarde, die drei königliche Paläste bewacht.
Das Gebäude entstand ursprünglich als königlicher Pavillon um 1670 und wurde 1786 unter der Leitung des Ingenieurs Ernst Peymann in eine Kaserne umgewandelt. Diese Umgestaltung war Bestandteil größerer militärischer Veränderungen in Kopenhagen während der späten Aufklärungszeit.
Die Kaserne trägt den Namen des nahegelegenen Schlosses und prägt das Erscheinungsbild der Straße, die an ihr vorbeiführt. Besucher können beobachten, wie die Gardisten in ihrer charakteristischen Uniform hier ihren täglichen Dienst ausüben.
Das Gebäude liegt an einer belebten Straße im Zentrum von Kopenhagen mit guter Erreichbarkeit durch öffentliche Verkehrsmittel. Der Ort kann vom Gehweg aus betrachtet werden, bietet aber keine reguläre öffentliche Besichtigung, daher ist es best, die Außenseite von der Straße zu würdigen.
Das Bauwerk begann als zwei separate Orangeriebereiche, die einen königlichen Bankettpavilion flankierten, bevor es zur Kaserne vereinigt wurde. Diese Verbindung zweier eleganter Gärtnerhäuser zu einem militärischen Gebäude zeigt die praktische Umgestaltung königlicher Strukturen während des 18. Jahrhunderts.
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