Holmegaard Gods, Herrenhaus und geschützter Gebäudekomplex nahe Fensmark, Dänemark
Holmegaard Gods ist ein Herrenhaus mit drei Flügeln, das auf einem von einem Wassergraben umgebenen Hang steht und auf granitenem Fundament erbaut wurde. Die steil abfallenden Böschungen der Außenflügel sind mit großen Granitssteinen verstärkt, um sie vor Verrutschen zu schützen.
Das Herrenhaus wurde 1635 für Claus Olufsen Daa erbaut und erlebte seine Blütezeit durch Landerwerbungen und Privilegien, die König Friedrich III. 1671 verlieh. Diese königliche Anerkennung festigte seinen Status als bedeutendes Anwesen in der Gegend.
Das Herrenhaus prägte die Region durch die Gründung einer Glashütte, die 1825 von Henriette Danneskiold-Samsøe ins Leben gerufen wurde und lokalen Torf als Brennstoff nutzte. Die Fabrik zog Handwerker an und machte den Ort zu einem Zentrum für Glaskunst in Dänemark.
Das Anwesen ist heute zugänglich und bietet Konferenzeinrichtungen, Jagdmöglichkeiten und Versammlungsräume für verschiedene Veranstaltungen. Besucher sollten vorausplanen, da die Lage etwas abgelegen ist und die Besichtigung vorab arrangiert werden sollte.
Die steilen Böschungen unter den Außenflügeln erforderten innovative Ingenieurtechniken mit großen Granitsteinen, um die Struktur gegen Erdrutsche zu sichern. Diese spezialisierte Konstruktionsmethode war im 17. Jahrhundert ein beachtliches technisches Meisterwerk.
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