Erichsens Palæ, Neoklassizistischer Palast am Kongens Nytorv, Dänemark
Erichsens Palæ ist ein neoklassizistisches Gebäude am Kongens Nytorv mit einer markanten Säulenvorhalle und einem dreieckigen Giebel über dem Eingang. Die Fassade zeigt geschnitzte Reliefs mit den Figuren Minerva und Merkur, die den formalen Charakter des Bauwerks unterstreichen.
Das Gebäude entstand zwischen 1797 und 1801 nach dem Entwurf von C.F. Harsdorff für den Kaufmann Erich Erichsen. Es ersetzt einen älteren Bau, der beim Feuer von 1795 zerstört wurde, das große Teile Kopenhagens betroffen hatte.
Der französische Architekt Joseph-Jacques Ramée gestaltete die Innenausstattung der großen Bankettsäle im Hauptgeschoss mit raffinierten Designelementen.
Das Gebäude befindet sich in Kopenhagens Zentrum, zwischen Holmens Kanal und Vingårdsstræde, in unmittelbarer Nähe des Platzes Kongens Nytorv. Es ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt in einem Bereich mit guten Fußwegen und nahe gelegenen Museen.
Das Palais war das erste nichtköngliche Wohngebäude in Dänemark, das freistehende Säulen an seiner Fassade zeigte. Diese architektonische Neuerung brach mit der etablierten Tradition, solche monumentalen Elemente nur königlichen und adeligen Häusern vorbehalten zu haben.
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