Knuthenlund, Herrenhaus in Stokkemarke, Dänemark.
Knuthenlund ist ein Landgut mit etwa 960 Hektar landwirtschaftlicher Fläche auf der Insel Lolland im Südosten Dänemarks. Die Anlage umfasst Äcker, Viehweiden, Wälder und mehrere Gebäude, die heute noch als funktionierender Bauernhof genutzt werden.
Der Grafenschlag Adam Christopher Knuth gründete das Gut 1729, indem er fünf Pachthöfe, den Ugleholtswald und weitere Ländereien zusammenfasste. Seitdem blieb es über lange Zeit in Familienbesitz und prägte die landwirtschaftliche Entwicklung der Region.
Das Gut bewirtschaftet seine Flächen nach biologisch-dynamischen Methoden und züchtet seltene dänische Rinderrassen wie das Dänische Rotvieh. Die Besucher können heute noch sehen, wie diese traditionelle Landwirtschaft im Alltag funktioniert und welche Rolle die Tiere in der lokalen Lebensweise spielen.
Der Hofladen bietet handwerklich hergestellte Produkte wie preisgekrönte Ziegen- und Schafskäse zum Kauf an. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Wochentage, wenn der Shop geöffnet hat und die Herde auf den Weiden zu sehen ist.
Das Gut betreibt eine eigene Kornmühle, die Spezialkörner wie Dinkel und Ölandweizen für den Vertrieb in ganz Dänemark verarbeitet. Diese seltenen Getreidesorten werden auf dem Gelände angebaut und tragen zu einem wachsenden Interesse an alten Sorten bei.
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