Langelandsfortet, Militärische Befestigung in Langeland, Dänemark
Langelandsfortet ist eine Militärbefestigung aus Beton auf einer Insel vor der dänischen Küste. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Hektar und enthält unterirdische Bunker, Geschützstellungen und ein Museum mit Fahrzeugen und Waffen aus dieser Zeit.
Die Anlage wurde in den 1950er Jahren errichtet, als die Sorge vor sowjetischen Angriffen am größten war. Sie diente der Überwachung der Ostsee, wurde aber in den 1990er Jahren stillgelegt, als die Spannungen nachließen.
Der Ort zeigt, wie Dänemark sich während des Kalten Krieges verteidigte und welche Rolle die Marine in diesem Konflikt spielte. Besucher sehen heute noch die Ausrüstung und erfahren, wie Soldaten hier lebten und arbeiteten.
Das Gelände ist groß und erfordert bequeme Schuhe zum Erkunden der verschiedenen Bunker und Außenbereiche. Besucher sollten genug Zeit einplanen, um alle Ausstellungen und Strukturen zu besichtigen, sowie sich an die Öffnungszeiten erkundigen, da die Anlage saisonal begrenzt ist.
Der Ort enthält ein funktionierendes Radargerät aus der Originalausstattung, das Besucher in Aktion sehen können. Dieses technische System zeigt, wie die Überwachung der Gewässer damals funktionierte und bleibt ein seltenes erhaltenes Beispiel solcher Geräte.
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