Rathlousdal, Renaissance-Schloss und Herrenhaus in Odder, Dänemark.
Rathlousdal ist ein Landgut in Odder, das Renaissance- und Barockarchitektur verbindet und sich über ein großes, durchgestaltetes Areal mit Gärten, Seen und Waldpartien erstreckt. Das Ensemble umfasst neben dem Herrensitz traditionelle Wirtschaftsgebäude, die auf die Nutzung als landwirtschaftlich geprägte Hofanlage hinweisen.
Das Gut entstand 1674 durch Gregorius Rathlou, der mehrere Landstücke zusammenfasste, darunter das ehemalige Lehen Aakær und den Hof Loverstrup. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte entwickelte sich die Anlage zu einem bedeutenden Landsitz mit ständig erweiterten Strukturen.
Der Ort trägt den Namen des Gründers Gregorius Rathlou und zeigt heute noch die Merkmale eines klassischen dänischen Gutshofes mit Formal- und Nutzgärten. Die gepflegten Außenanlagen und die angrenzenden Wälder sind noch immer Bestandteil des täglichen Lebens auf dem Gelände.
Das Gelände ist an schönen Tagen am besten zu erkunden und bietet Besuchern Zugang zu Gärten, Seen und Waldwegen auf dem ausgedehnten Grundstück. Festes Schuhwerk ist ratsam, da man beim Spaziergang über unterschiedliche Untergründe und Höhenunterschiede treffen kann.
Archivunterlagen aus dem späten 18. Jahrhundert geben Auskunft über die Bediensteten des Anwesens und erwähnen namentlich die Wirtschafterin Marie Elisabeth Rasmusdatter und den Gärtner Jens Hansen. Diese Aufzeichnungen gewähren einen persönlichen Einblick in das tägliche Leben und die Rollenverteilung auf einem wohlhabenden dänischen Gutshof jener Epoche.
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