Ørholm, Wassermühle im Mølleå-Tal, Dänemark
Ørholm ist ein Industriekomplex am Fluss Mølleåen mit mehreren Gebäuden, die traditionelle dänische Architektur und historische Wasserkraftmaschinen zeigen. Das Gelände erstreckt sich entlang des Flusses und verbindet verschiedene Bauten aus unterschiedlichen Epochen, die für verschiedene Produktionszwecke genutzt wurden.
Das Mühlenwerk entstand im 15. Jahrhundert als Getreidemühle und wurde 1558 unter königlicher Kontrolle zur Pulverfabrik umgewandelt. Diese Umwandlung markierte den Beginn einer langen Reihe von Produktionswechseln, die das Gelände bis ins 20. Jahrhundert prägten.
Der Ort spiegelt Dänemarks Wandel von handwerklicher Produktion wider, den Besucher in den erhaltenen Gebäuden und Maschinen nachvollziehen können. Die verschiedenen Produktionsphasen hinterließen unterschiedliche Baustile und Einrichtungen, die zeigen, wie sich die Arbeit im Laufe der Zeit veränderte.
Das Gelände ist über die Nærum-Bahn erreichbar, deren Station sich direkt am Komplex befindet und Verbindungen zu den nördlichen Vororten Kopenhagens bietet. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Erkunden der verschiedenen Gebäude und des Geländes zu Fuß erfolgt.
Das Gelände wurde durch zwei verhängnisvolle Brände in 1886 und 1913 völlig zerstört und danach jeweils wieder aufgebaut. Diese Katastrophen führten dazu, dass die heute sichtbaren Gebäude aus relativ jungen Bauepochen stammen, obwohl die Produktionsstätte viel älter ist.
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