Selchausdal, Herrenhaus am Tissø-See, Dänemark
Selchausdal ist ein Herrenhaus am Tissø-See in Dänemark, das mit einer roten Backsteinmauer, horizontalen Bändern und einem zentralen Turm mit Zwiebeldach gebaut ist. Das Gebäude hat links und rechts hohe Giebel und wurde später zu einem Hotel und Veranstaltungsort renoviert.
Das Anwesen wurde 1782 von Christian Andreas Selchau erworben und 1799 von Gundetved in Selchausdal umbenannt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Anlage in den 1940er Jahren erneuert und strukturell verändert.
Das Herrenhaus spiegelt dänische Baustile wider und setzt auf Elemente der Renaissance-Wiedergeburt, die mit der für die Region typischen Backsteinbauweise verbunden sind. Die roten Mauern und die Detaillierung der Fassade zeigen, wie lokale Handwerkstradition und historische Vorbilder zusammenfließen.
Das Gebäude ist leicht vom See aus zu erreichen und liegt in einem ruhigen Bereich mit Grünflächen ringsum. Besucher können die Außenansichten bewundern und das Grundstück erkunden, wobei es ratsam ist, vorher zu überprüfen, wann Führungen oder Besichtigungen verfügbar sind.
Der ursprüngliche Portikus am Eingang wurde in den 1940er Jahren in eine geschlossene Struktur umgewandelt, was die Fassade erheblich veränderte. Diese Umbaumaßnahme ist heute noch an der Unterscheidung zwischen älteren und jüngeren Baumaterialien an dieser Stelle sichtbar.
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