Sydhavnstippen, Naturgebiet in Sydhavnen, Kopenhagen, Dänemark.
Sydhavnstippen ist ein Naturgebiet in Kopenhagens Südhafen, das sich über mehrere Hektaren erstreckt und Wanderwege durch Wiesen und Uferlandschaften bietet. Der Ort wird von Gräsern, Wildkräutern und kleineren Gehölzen geprägt, die eine offene Landschaft bilden.
Das Gebiet entstand 1973 aus einer Idee, Bauschutt und Aushubmaterial zu nutzen, um eine neue Landfläche zu schaffen. Aus einer ehemaligen industriellen Zone wurde dadurch graduell ein Raum, in dem sich wilde Vegetation ansiedelte.
Der Ort wird von Besuchern als wilder, ungezähmter Garten wahrgenommen, der in der Stadt Raum für Pflanzen und Tiere schafft. Diese Art der innerstädtischen Natur wird von vielen als ausdruck des dänischen Verständnisses geschätzt, dass Menschen und wilde Natur zusammenleben können.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich, mit mehreren Eingangspunkten rund um das Gelände verteilt. Die Wege sind einfach zu begehen, und Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Fläche je nach Jahreszeit und Wetter unterschiedlich beschaffen ist.
Das Gelände beherbergt frei umherstreunende Mohair-Ziegen und Alpakas, die als Teil des natürlichen Systems leben und den Besuch zu einem unerwarteten Begegnis im städtischen Raum machen. Diese Tiere helfen tatsächlich dabei, die Vegetation durch Beweidung zu kontrollieren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.