Jungshoved Voldsted, Mittelalterliche Burganlage in der Gemeinde Vordingborg, Dänemark
Jungshoved Voldsted ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage in der Gemeinde Vordingborg. Der Ort besteht aus einem runden, dreieckigen Erdwall, der von Schanzen und zusätzlichen Verteidigungswällen umgeben ist.
Der Ort wird erstmals in Valdemars Registerwerk von 1231 erwähnt und blieb lange Zeit in königlichem Besitz. Im 17. Jahrhundert ging die Anlage an Graf Christoffer Parsberg über.
Der Ort ist eng mit dem Mittelalter verbunden und wurde in historischen Dokumenten wegen seiner Befestigungen erwähnt. Die Funde zeigen, dass hier bedeutende wirtschaftliche Tätigkeiten stattfanden.
Der Ort ist einfach zu Fuß zu erkunden und bietet eine gute Aussicht auf die Umgebung von erhöhter Position. Ein Besuch funktioniert das ganze Jahr über, wobei die Wege je nach Jahreszeit unterschiedlich beschaffen sind.
Während des Krieges mit Schweden nutzte der schwedische Oberst Magnus de la Gardie die Anlage als Zufluchtsort. Er entwendete dabei zahlreiche Bücher aus der Bibliothek des Landvogts Jørgen Reedtz.
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