Hegnsholt, Landhaus in Grønholt, Dänemark
Hegnsholt ist ein Landgut zwischen den Gemeinden Fredensborg und Hillerød mit einem Hauptgebäude, das 1815 vom Architekten Christian Frederik Hansen entworfen wurde. Das Gebäude wurde später mehrmals angepasst und vergrößert, während die Grundstruktur und das Gelände die ursprüngliche Planung aus dem frühen 19. Jahrhundert widerspiegeln.
Das Anwesen wurde 1812 von Adam Wilhelm Hauch, einem hochrangigen Hofbeamten, erworben, der Hansen 1815 mit dem Bau eines neuen Herrenhauses beauftragte. Im 20. Jahrhundert erfolgte eine teilweise Umnutzung, als Teile des Geländes in den 1940er Jahren zu einem Flugplatz entwickelt wurden.
Das Anwesen zeigt Merkmale der frühen dänischen Architektur des 19. Jahrhunderts mit traditionellen Elementen, die bei Umbauten in den frühen 1900er Jahren teilweise neu interpretiert wurden. Die Räume und die Gestaltung der Außenanlagen vermitteln einen Eindruck von Landlebensart aus dieser Zeit.
Das Anwesen liegt etwa 40 Kilometer nördlich von Kopenhagen und ist vom benachbarten Hillerød oder Fredensborg aus zugänglich. Der Ort lässt sich am besten mit lokalen Verkehrsmitteln oder dem Auto erreichen, da die öffentliche Anbindung begrenzt ist.
Teile des Geländes wurden 1940 in einen Flugplatz umgewandelt, als der Flugpionier Christian Bohnsted-Petersen dort eine kleine Landebahn anlegte. Dieser unerwartete Übergang vom privaten Landgut zur Flugstation zeigt eine interessante Schicht der lokalen Luftfahrtgeschichte.
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