Cirta, Römische archäologische Stätte in Constantine, Algerien.
Cirta liegt auf einem Felsplateau in Constantine und vereint Überreste numidischer, punischer und römischer Siedlungen über mehrere Epochen. Die Anlage zeigt Grundmauern öffentlicher Gebäude, Wohnviertel und Verteidigungsanlagen, die sich über das erhöhte Gelände verteilen.
Die Siedlung wurde um 300 vor Christus als numidische Hauptstadt gegründet und später von punischen Händlern erweitert. Nach der römischen Eroberung im 1. Jahrhundert nach Christus wuchs die Stadt unter Kaiser Konstantin weiter, der sie im 4. Jahrhundert nach Christus umbaute.
Die Ausgrabungen in Cirta haben detaillierte Mosaike, punische Inschriften und architektonische Elemente offenbart, die die Verschmelzung römischer und nordafrikanischer Stile zeigen.
Das Gelände erstreckt sich über mehrere Hügel und erfordert festes Schuhwerk sowie etwas Ausdauer beim Gehen auf unebenem Boden. Die besten Besuchszeiten liegen morgens oder am späten Nachmittag, wenn das Licht die Steinstrukturen deutlicher hervorhebt.
Die nahe gelegene Nekropole Hofra birgt in Fels gehauene Grabkammern mit punischen Inschriften, die Bestattungsrituale über Jahrhunderte dokumentieren. Einige Kammern zeigen noch Farbspuren an den Wänden und Decken.
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