Keldrimäe, Wohnunterbezirk in Kesklinn, Estland.
Keldrimäe ist ein Wohnviertel im Zentrum von Tallinn und wird von Stalinistischen Wohnblöcken geprägt, die das Stadtbild dominieren. Die Kirche Unserer Lieben Frau von Kasan an der Liivalaia-Straße ist ein markantes Gebäude in diesem Gebiet.
Das Gebiet entwickelte sich während der sowjetischen Besatzung Estlands in der Mitte des 20. Jahrhunderts als Teil der städtischen Expansion. Die Stalinistischen Gebäude aus dieser Zeit prägen bis heute das Aussehen dieses Stadtteils.
Der Name Keldrimäe stammt vom Estnischen und bedeutet Kellerhügel, was auf die hügelige Topografie hindeutet, die diesen Stadtteil geprägt hat. Besucher können diese geografischen Merkmale noch heute in der Struktur der Straßen und Gebäude erkennen.
Der Stadtteil liegt zentral und ist leicht mit den umliegenden Vierteln Torupilli, Juhkentali und anderen benachbarten Gebieten erreichbar. Die flache bis hügelige Topografie macht es einfach, sich zu Fuß fortzubewegen und die verschiedenen Straßen zu erkunden.
Die Gegend zeigt deutlich, wie sowjetische Planungsprinzipien das Gesicht einer estnischen Stadt verändert haben, mit einheitlichen Wohnblöcken, die eine ganz andere Architektursprache als das alte Tallinn sprechen. Diese Kontrast zwischen sowjetischer und mittelalterlicher Bebauung macht Keldrimäe zu einem Ort, wo die moderne Geschichte der Stadt greifbar wird.
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