Õismäe, Wohnunterbezirk in Haabersti, Estland
Õismäe ist ein Wohnbezirk im Bezirk Haabersti und zeichnet sich durch seine besondere kreisförmige Struktur aus. Wohngebäude umgeben einen künstlichen See, der das Zentrum des Viertels bildet und Schulen sowie grüne Flächen verlaufen ringförmig um diesen herum.
Das Gebiet war ursprünglich ein Bauernhof namens Eisneme, der sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen lässt und später im 19. Jahrhundert in ein Herrenhaus umgewandelt wurde. Die heutige Wohnsiedlung mit ihrer ikonischen Kreisstruktur entstand als planmäßiges Entwicklungsprojekt in den 1960er Jahren.
Die Bildungsqualität des Bezirks wurde anerkannt, als Jeanna Shultz vom Russischen Gymnasium 2006 den Preis Lehrer des Jahres erhielt.
Das Viertel ist gut zu Fuß erreichbar und verfügt über gute Busanbindungen zu anderen Teilen Tallinns. Der zentrale See und die umgebenden Wege bieten gute Orientierungshilfen zur Navigation durch die Gegend.
Die kreisförmige Anordnung der Gebäude war eine ungewöhnliche Wahl für Tallinn in der Nachkriegszeit und folgte Prinzipien der modernen Stadtplanung, die in der Sowjetunion populär waren. Dieses radiale Muster macht den Bezirk aus der Luft besonders erkennbar und unterscheidet ihn deutlich von anderen Tallinner Vierteln.
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