Hiiumaa, Zweitgrößte Insel im westestnischen Archipel, Estland
Hiiumaa ist eine große Insel in der baltischen Landschaft mit Wäldern, Klippen aus Kalkstein und breiten Sandstränden. Vier Leuchttürme markieren die unterschiedliche Küstenlinie, und kleine Dörfer verteilen sich über die bewaldete Fläche.
Die Insel entstand vor etwa 8.500 Jahren aus dem Baltischen Meer, und die ersten Menschen ließen sich dort schon um 5500 v. Chr. nieder. Die frühen Siedlungen auf der Halbinsel Kõpu zeigen, wie lange Menschen diese Landschaften bereits nutzen.
Die Insel bewahrt traditionelle Lebensweisen, in denen Fischerei und Handwerk noch heute Teil des täglichen Lebens sind. Besucher können diese gelebten Praktiken bei lokalen Festen und in kleinen Werkstätten erleben, wo alte Techniken weitergegeben werden.
Fähren fahren regelmäßig von Rohuküla zum Hafen von Heltermaa und verbinden die Insel mit dem Festland. Der Flughafen Kärdla bietet ganzjährige Verbindungen nach Tallinn, wodurch mehrere Anreiseoptionen entstehen.
Ein uralter Meteoritenkrater unter der Oberfläche prägt die Geologie der Insel in subtiler Weise. Überraschenderweise wächst dort auch der größte Lavendelanbau Nordeuropas.
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