Nationalpark Matsalu, Nationalpark und Ramsar-Gebiet in Westestland
Der Matsalu-Nationalpark erstreckt sich über wetlands und Küstenwiesen im Westen Estlands und beherbergt das ausgedehnte Delta des Flusses Kasari. Ein Netzwerk aus Vogelbeobachtungstürmen durchzieht das Gelände, während der Besucherzentrum in Penijõe Informationen und Karten zur Verfügung stellt.
Der Schutz dieser Naturlandschaft begann 1936 mit ersten Maßnahmen zur Vogelschonung und führte 1957 zur Ausweisung als Naturschutzgebiet. Diese Entwicklung spiegelt die wachsende Erkenntnis wider, dass diese Küstenzone von überregionaler Bedeutung für wandernde Vogelpopulationen ist.
Das Matsalu International Nature Film Festival findet jeden Herbst in Lihula statt und zeigt Dokumentarfilme über Umweltschutz und natürliche Lebensräume. Besucher aus der ganzen Region versammeln sich, um Geschichten über die Natur zu entdecken.
Am besten besucht man diesen Ort in den wärmeren Monaten oder während der Zugzeit im Frühling und Herbst, wenn die Vogelbeobachtung am lohnendsten ist. Feste Schuhe und wetterfeste Kleidung sind ratsam, da das Gelände feucht und manchmal schlammig sein kann.
Über zwei Millionen Wasservögel durchqueren diese Feuchtgebiete während des Frühlingsdurchzugs, wobei Eisenten die größte Gruppe darstellen. Diese enorme Ansammlung macht diesen Ort zu einem der wichtigsten Rastplätze für Zugvögel in ganz Nordeuropa.
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