Gut Maart, Mittelalterliches Gutshof in Jõelähtme Parish, Estland
Maardu ist ein steinernes Herrenhaus in der Gemeinde Jõelähtme mit symmetrischer Fassade, großen Fenstern und dekorativen Elementen aus dem 17. Jahrhundert. Der Komplex besteht aus mehreren Gebäuden, die zusammen einen Eindruck davon geben, wie die baltische Oberschicht auf dem Land lebte.
Die Stelle war bereits am Ende des 14. Jahrhunderts als Landsitz bekannt, erhielt aber ihre heutige Form zwischen 1660 und 1670 unter Beteiligung des Architekten Jacob Stael von Holstein. Diese Umgestaltung folgte baltischen und nordeuropäischen Baustilen jener Zeit.
Das Herrenhaus verkörpert die Vorstellungen der baltischen deutschen Adeligen, die den Stil estnischer Landgüter prägten. Die Gebäude auf dem Gelände zeigen, wie diese Schicht leben wollte und welche Räume ihr wichtig waren.
Der Ort ist von außen begehbar und der Komplex kann auf eigene Faust erkundet werden. Für tiefere Einblicke sollte man vorher mit der örtlichen Gemeinde Kontakt aufnehmen, um Besichtigungen oder weitere Informationen zu erfragen.
Das Gebäude verbindet Elemente aus schwedischer und deutscher Architektur auf eine seltene Weise, was die komplizierte Geschichte der Region spiegelt. Diese Mischung aus verschiedenen europäischen Baustilen ist heute noch deutlich zu sehen und macht den Ort geschichtlich wertvoll.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.