Nationalpark Karula, Nationalpark in der Landgemeinde Valga, Estland.
Der Karula-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in Südestland und wird durch etwa 60 Seen geprägt, die über die Landschaft verteilt sind. Wälder bedecken den größten Teil des Parks und bestimmen das Erscheinungsbild dieses relativ kompakten Schutzgebiets.
Das Gebiet erhielt 1979 den Status eines Schutzgebiets und wurde 1993 zum Nationalpark erhoben. Diese Entwicklung machte es zum kleinsten Nationalpark des Landes.
Im Norden des Parks liegen traditionelle estnische Gehöfte zwischen Feldern und Weiden, die eine Landwirtschaft widerspiegeln, die seit Jahrtausenden betrieben wird. Die Art, wie Menschen hier mit dem Land umgehen, zeigt regionale Besonderheiten, die bis heute sichtbar sind.
Ein Besucherzentrum am See Ähijärv bietet Informationen zu Wanderwegen und Einrichtungen an. Vor dem Besuch lohnt es sich zu erkundigen, wann das Zentrum geöffnet hat und welche Routen unter den aktuellen Bedingungen zugänglich sind.
Der Park ist einer von nur drei Orten in Estland, wo der Mondraute vorkommt, eine seltene Farnart. Diese botanische Besonderheit macht das Gebiet für Naturkundler und Pflanzensammler interessant.
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