Malla manor, Mittelalterliches Herrenhaus in Viru-Nigula, Estland.
Das Malla-Herrenhaus ist ein zweistöckiges Gutsgebäude in Estland, das nach frühklassizistischen Prinzipien errichtet wurde und hauptsächlich aus dem 18. Jahrhundert stammt. Die Fassade zeigt symmetrische Strukturen, die während umfassender Arbeiten im 19. Jahrhundert überarbeitet wurden.
Das Grundstück wurde erstmals 1443 erwähnt, dann im 17. Jahrhundert nach schwedischen Plänen neu erbaut. Das ursprüngliche Gebäude aus dieser Zeit wurde während eines Krieges zerstört und später durch den heutigen Bau ersetzt.
Der Gutsherrenstand prägte für Jahrhunderte das Leben auf dem Land, und dieses Herrenhaus zeigt, wie solche Familien ihre Macht durch Architektur ausdrückten. Man kann heute noch sehen, wie die räumliche Anlage zwischen Herrschaft und Angestellten trennte.
Das Herrenhaus ist in Privatbesitz und wird derzeit renoviert, daher ist ein Besuch von außen empfehlenswert. Es liegt etwa drei Kilometer östlich der Stadt Kunda in einer ländlichen Gegend.
Der Bau wurde von Zakarias Hoffmann, einem bekannten Architekten der Zeit, entworfen und zwischen 1651 und 1654 vollendet. Diese barocke Version verschwand später, aber die Tatsache seiner eleganten Ursprünge bleibt in den Aufzeichnungen bewahrt.
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