Supilinn, Historisches Wohnviertel in Tartu, Estland
Supilinn ist ein Wohnviertel in Tartu mit traditionellen Holzhäusern, die sich entlang gewundener Straßen in der Nähe des Flusses Emajõgi erstrecken. Die Gegend wird durch private Gärten, traditionelle estnische Architektur und ein dichtes Netzwerk von kleineren Straßen geprägt.
Das Viertel entstand Ende des 19. Jahrhunderts als Wohngebiet für Arbeiterfamilien während Tartus Industrialisierungsphase. Seine Entwicklung spiegelt das Wachstum der Stadt als Handels- und Produktionszentrum wider.
Die Straßennamen in Supilinn beziehen sich auf Lebensmittel wie Herne (Erbsen) und Oa (Bohnen), was die historische Verbindung zum Gemüseanbau widerspiegelt. Diese Benennungen erzählen von der alltäglichen Nutzung des Viertels durch seine früheren Bewohner.
Das Viertel ist leicht mit regelmäßigen Busverbindungen vom Stadtzentrum Tartus zu erreichen. Die gewundenen Straßen und ruhige Atmosphäre machen es zu einem angenehmen Ort zum Spaziergang und Erkunden.
Der Name bedeutet Suppenstadt und stammt von den ursprünglichen sumpfigen Gebieten, die den frühen Bewohnern Wasser zum Kochen lieferten. Diese Verbindung zur Wasser- und Lebensmittelversorgung prägte die Identität des Ortes von Anfang an.
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