Bischofsburg Odenpäh, Bischofsruinen auf dem Burgberg in Otepää, Estland
Die Burgruine von Otepää steht auf einem Hügel und zeigt Grundmauern sowie Strukturreste aus mittelalterlicher Bauweise. Die Überreste ermöglichen Besuchern einen Blick auf die Konstruktionstechniken und archäologischen Schichten, die unter Ausgrabungen freigelegt wurden.
Ein Bischof ließ die Ziegelfestung 1224 nach der Eroberung des Hügels durch Kreuzfahrer erbauen. Die Anlage wurde zu einem wichtigen Verwaltungssitz in der Region und prägte die frühe steinerne Architektur des Landes.
Die Anlage stellt eines der ersten Ziegelgebäude Estlands dar und markiert den Übergang von Holzkonstruktionen zu Steinbefestigungen.
Die Burgruine ist das ganze Jahr über zugänglich und kann ohne Eintritt besichtigt werden. Besucher sollten mit unebenen Bodenbedingungen und freigelegten Fundationen rechnen, insbesondere bei feuchtem Wetter.
Archäologische Ausgrabungen am Ort brachten Beweise für eine der ältesten Feuerwaffen Europas zutage, die auf das späte 14. Jahrhundert zurückgeht. Dieser Fund zeigt, dass die Festung früh mit fortschrittlichen Waffentechnologien vertraut war.
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