Lower Town, Mittelalterlicher Unterbezirk in Vanalinn, Estland
Die Unterstadt erstreckt sich durch schmale Kopfsteinpflasterstraßen mit traditionellen Kaufmannshäusern, Kirchen und Befestigungsbauten aus verschiedenen Zeiten. Die Häuser sind eng beieinander, und die meisten stammen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert.
Das Viertel entstand im 14. Jahrhundert als Handelszentrum der Hanse und verband Westeuropa mit dem Norden. Die Mauern und Türme wurden damals gebaut, um die Stadt vor Angriffen zu schützen.
Der Große Gildenhaus zeigt heute noch die Lebensweise der mittelalterlichen Kaufleute durch seine Räume und Ausstellungen. Besucher können nachvollziehen, wie Handelsleute damals arbeiteten und wohnten.
Man kann die Gegend leicht zu Fuß erkunden, da alle Orte nah beieinander liegen. Das Tor Viru am Rand bietet einen guten Einstiegspunkt, von dem aus man die Straßen erreicht.
Das Viertel bewahrt etwa 66 Türme und eine zwei Kilometer lange Steinmauer, von der aus Besucher Teile der mittelalterlichen Befestigung betreten können. Diese Wege bieten seltene Aussichten über die alte Stadt.
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