Sakkara, Antike Nekropole in Giza, Ägypten
Saqqara ist eine archäologische Stätte und Nekropole in Markaz al Badrashayn in Ägypten, wo steinerne Gräber und Pyramidenbauten aus mehreren Jahrhunderten eine weitläufige Begräbnisstätte bilden. Das Gelände liegt westlich des Nils und erstreckt sich über mehrere Kilometer flaches Wüstenland, wobei die Ruinen teilweise aus dem Sand ragen und teilweise unter der Oberfläche verborgen bleiben.
Der Bau der Nekropole begann während der frühen Dynastien und setzte sich über Jahrhunderte fort, wobei jede Herrschergeneration neue Gräber und Denkmäler hinzufügte. Die Anlage blieb über die gesamte pharaonische Zeit aktiv und diente später auch als Steinbruch für spätere Bauprojekte in der Region.
Der Serapeum-Komplex zeigt bis heute die massive Bauweise seiner unterirdischen Kammern, wo schwere Granitsarkophage an ihren ursprünglichen Standorten stehen. Besucher betreten schmale Gänge, deren Wände noch die Spuren antiker Steinmetzarbeiten tragen und die religiöse Bedeutung der Stierverehrung greifbar machen.
Der Besuch erfordert festes Schuhwerk und Kopfbedeckung, da das Gelände uneben ist und wenig Schatten bietet. Wer die unterirdischen Bereiche erkunden möchte, sollte eine Taschenlampe mitbringen, weil die Beleuchtung in vielen Gängen schwach oder nicht vorhanden ist.
Grabungen in den Tierkatakomben brachten neben Hunden auch mumifizierte Katzen, Ibisse und Falken zutage, die jeweils bestimmten Gottheiten geweiht waren. Die schiere Anzahl dieser Funde weist darauf hin, dass die Opfergabe mumifizierter Tiere eine alltägliche religiöse Praxis war, die über Jahrhunderte fortbestand.
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