Valle del Aragón, Flusstal in Jacetania, Spanien
Das Aragón-Tal erstreckt sich von der französischen Grenze am Somport-Pass bis zu den südlichen Ebenen und folgt dem Lauf des Aragón-Flusses durch die Pyrenäen. Die natürliche Schlucht wird von steilen Felswänden begrenzt und bildet einen wichtigen Gebirgskorridor mit mehreren Siedlungen und historischen Stätten.
Das Tal war im 16. Jahrhundert ein strategischer Punkt mit der Ciudadela-Festung und beherbergt die mittelalterliche Kathedrale von Jaca als bedeutende religiöse und wehrhaft Zentrum. Diese Bauwerke entstanden während einer Zeit, in der die Region eine Schlüsselrolle bei der Verteidigung gegen südliche Angriffe spielte.
Der Jakobsweg führt durch das Tal und verbindet mehrere romanische Kirchen wie Santa María de Iguácel und San Adrián de Sasabe. Diese Gotteshäuser prägen das Landschaftsbild und zeigen die religiöse Bedeutung der Region im Mittelalter.
Das Tal bietet drei Grenzübergänge nach Frankreich: den Somport-Pass auf 1.640 Metern, den Somport-Tunnel und die ehemalige Eisenbahnverbindung am Bahnhof Canfranc. Besucher finden gute Straßenverbindungen entlang des Flusses mit Wanderwegen und Zugänglich zu den Hauptattraktionen auf beiden Seiten des Tales.
In Villanúa befinden sich die sogenannten Hexenhöhlen, in denen frühe Bewohner Zuflucht fanden und Spuren ihrer Anwesenheit hinterließen. Zusammen mit prähistorischen Megalithgräbern in der gesamten Region zeigen diese Orte, wie alt die menschliche Besiedlung dieses Gebietes wirklich ist.
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