Jardín Victoria, Park mit Mausoleum in La Orotava, Spanien.
Das Jardín Victoria ist ein Grabpark in La Orotava mit einer monumentalen weißen Marmorstruktur als Mittelpunkt, die oben auf gestaffelten Terrassen sitzt. Der Park ist über mehrere Wege strukturiert, die verschiedene Ebenen des Geländes verbinden und zum zentralen Grabmal mit acht korinthischen Säulen hinaufführen.
Der Park wurde 1881 gegründet, nachdem eine Mutter ein Grabmal für ihren Sohn erbauen ließ, dem eine christliche Beerdigung verweigert worden war. Das Projekt fand zu einer Zeit statt, als solche Gräber in Spanien sehr selten waren und zeigt einen Moment der sozialen Veränderung im Land.
Der Garten trägt Züge des 19. Jahrhunderts in seiner Gestaltung, die widerspiegelt, wie Menschen damals Trauer und Erinnerung durch Architektur ausdrückten. Die weißen Marmorstufen und die klassischen Säulen zeigen einen Stil, der damals für wohlhabende Familien üblich war, um ihre Verstorbenen zu ehren.
Der Park ist ein öffentlicher Ort mit gut etablierten Wegen, die alle Ebenen miteinander verbinden, weshalb man leicht navigieren kann. Die ansteigenden Terrassen erfordern etwas körperliche Anstrengung zum Aufstieg, daher sollten Besucher bequeme Schuhe tragen und Zeit für den Auf- und Abstieg einplanen.
Das Grabmal wurde mit Materialien aus Lyon in Frankreich erbaut, was zeigt, dass der Auftraggeber für die beste Handwerkskunst zahlte. Die Tür des Grabes trägt drei Kronen und ein Omega-Symbol, Motive, die damals Trauer und Ewigkeit symbolisierten.
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