Santa Olaja tide mill, Gezeitenmühlen-Museum in Soano, Spanien.
Die Gezeitenmühle Santa Olaja zeigt eine Steinstruktur mit halbkreisförmigen Bögen zur Seeseite hin und beherbergt restaurierte Mahlmaschinen sowie Bildungsausstellungen auf 300 Quadratmetern.
Im 14. Jahrhundert erbaut und 1695 wieder aufgebaut, funktionierte diese Mühle kontinuierlich bis 1953 und nutzte zehn von Gezeitenbewegungen angetriebene Räder zur Getreidebearbeitung für örtliche Gemeinden.
2013 als Kulturgut von Interesse ausgezeichnet, repräsentiert die Mühle das traditionelle kantabrische Ingenieurserbe und bildet Teil des preisgekrönten Naturschutzprojekts Ecoparque de Trasmiera.
Das Museum ist mittwochs bis sonntags von 17:00 bis 20:00 Uhr geöffnet und bietet Besuchern Zugang zu restaurierten Mahlgeräten sowie interpretativen Ausstellungen über Gezeitentechnologie für etwa 4 Euro.
Diese Einrichtung demonstriert eines der wenigen verbliebenen Beispiele europäischer Gezeitenmühlentechnologie, bei der natürliche Meeresspiegelschwankungen zur Energiegewinnung für Getreidebearbeitung durch geniale hydraulische Systeme genutzt wurden.
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