Embalse de El Vellón, embalse en el río Guadalix
Der Embalse de El Vellón, auch Pedrezuela genannt, ist ein Stausee im Norden der Gemeinschaft Madrid, der durch eine Staumauer am Fluss Guadalix entstanden ist. Die Ufer sind felsig und wechseln sich mit Bereichen ab, in denen niedrige Vegetation wächst, während sich die Wasseroberfläche je nach Jahreszeit stark verändern kann.
Die Staumauer wurde 1967 fertiggestellt und gilt als eines der ersten Bauwerke in Spanien mit einem doppelt gekrümmten Bogenprofil, errichtet vom Canal de Isabel II. Später wurde eine kleine Wasserkraftanlage hinzugefügt, um die Energie des durchströmenden Wassers zu nutzen.
Der See ist bei Anglern aus der Region beliebt, und an Wochenenden trifft man häufig Menschen, die mit Ruten am Ufer sitzen. Die Stille des Ortes und die weite Wasserfläche ziehen auch Spaziergänger an, die einfach die Ruhe der Umgebung genießen möchten.
Der Zugang erfolgt bequem über die N-I von Madrid aus, und Besucher können außer montags entlang der Ufer spazieren. Zum Angeln ist eine Genehmigung erforderlich, die bei lokalen Behörden oder nahe gelegenen Geschäften erhältlich ist, und pro Person sind maximal zwei Ruten erlaubt.
Der Name des Stausees geht auf eine alte Mühle zurück, den sogenannten Molino del Vellón, der einst in diesem Gebiet stand. Obwohl der See nach dieser Mühle benannt ist, liegen das umliegende Land und der Großteil des Wasserbeckens tatsächlich auf dem Gemeindegebiet von Pedrezuela.
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