Os Peares reservoir, embalse de auga no río Miño
Der Staudamm von Os Peares ist ein Wasserkraftwerk am Fluss Miño in Galizien, das 1955 fertiggestellt wurde. Das Staubecken erstreckt sich über etwa 535 Hektar, wird durch einen 94 Meter hohen Betondam gestaut und erzeugt heute rund 200 Megawatt Strom für die Region.
Der Dammbau begann 1945 nach dem Spanischen Bürgerkrieg, als Galicien unter Energieknappheit und Importproblemen litt. Das Bauwerk war damals die größte Staumauer der Region und half, die Stromversorgung für Industrie und Haushalte zuverlässig zu sichern.
Der Damm ist über eine Straße begehbar, die beide Ufer verbindet, und bietet mehrere Aussichtspunkte für Besucher. Kleine Bootsfahrten auf dem Stausee sind beliebt, während das Westufer mit einem Steg zum Anlegen ausgestattet ist und ruhige Spaziergänge ermöglicht.
Der Name Peares stammt vom galicischen Wort für Trittsteine, die früher in Flüssen zum Überqueren dienten und heute unter Wasser liegen. Diese alten Übergangspunkte sind Erinnerungen an die Zeit vor dem Staudamm, als Menschen die Flüsse auf einfache Weise überquerten.
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