Basilica of Santa Maria de Ibahernando, Westgotische Basilika in Ibahernando, Spanien.
Die Basilika Santa Maria de Ibahernando ist ein Kirchengebäude aus der Westgothenzeit mit rechteckigen Mauern von etwa 7,5 mal 3,2 Metern Grundfläche. Die Wände haben durchgehend eine einheitliche Dicke und zeigen eine einfache, funktionale Architektur dieser frühen Periode.
Die Basilika wurde 635 durch einen Bischof namens Oroncio geweiht und markiert eine wichtige Stätte des frühen Christentums in der Region. Wissenschaftler führten 1973 systematische Grabungen durch, die das Verständnis dieser frühen kirchlichen Siedlung vertieften.
Die Ausgrabungen förderten Granitsarkophage, Grabgefäße und Säulenfragmente zutage, die frühe religiöse Praktiken dokumentieren.
Die Ruinen liegen in der Nähe der Straße CC-24.2 zwischen Ibahernando und Santa Cruz de la Sierra im Anwesen Magasquilla de los Donaire. Der Zugang ist relativ einfach, da die Stätte an einer bekannten Straße liegt, aber es gibt vor Ort nur begrenzte Einrichtungen oder Informationen.
Eine Widmungsinschrift, die 1962 auf dem Anwesen Magasquilla entdeckt wurde, war die erste ihrer Art in der Provinz Caceres. Diese Inschrift bietet seltene schriftliche Hinweise auf die frühe christliche Verehrung an diesem Ort.
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