Cova Foradada, Archäologische Höhlenstätte in Calafell, Spanien.
Cova Foradada ist eine archäologische Stätte in Calafell mit einer natürlichen Höhle, die aus zwei Kammern auf unterschiedlichen Ebenen besteht und durch eine Rampe miteinander verbunden sind. Ein rundes Becken an der Basis der Höhle zeigt Spuren menschlicher Nutzung über mehrere Jahrtausende hinweg.
Die Stätte war von der Altsteinzeit bis zur frühen Eisenzeit durchgehend besiedelt und zeigt menschliche Präsenz über mehr als 10000 Jahre. Grabungen seit 1998 haben Schicht für Schicht offengelegt, wie sich Lebensweisen und Techniken der Bewohner mit den Epochen veränderten.
Die Grabungsfunde zeigen, dass an diesem Ort Menschen aus verschiedenen Zeitabschnitten ihre Toten beisetzten, manche durch Bestattung und andere durch Verbrennung. Diese unterschiedlichen Bestattungsweisen deuten auf verschiedene Glaubensvorstellungen hin, die sich im Laufe von Tausenden von Jahren entwickelten.
Der Ort liegt auf einem erhöhten Plateau mit Blick auf die Küste und erfordert stabiles Schuhwerk für die Erkundung der Höhlenstrukturen. Besucher sollten vorsichtig sein, da die Rampe zwischen den Ebenen steil ist und der Untergrund uneben sein kann.
Unter den Tausenden von gefundenen Knochen war einer besonders bemerkenswert: der Knochen eines kaiserlichen Adlers mit Schnittmarken von Menschenhänden. Dieser Fund deutet darauf hin, dass die Bewohner diese wertvollen Tiere jagten oder ihre Federn und Knochen für spezielle Zwecke verwendeten.
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