Koka-Stausee, Stausee in Äthiopien
Der Koka-Stausee ist ein großer Stausee in der südlichen Zentralregion Äthiopiens, entstanden durch den Bau eines Dammes über den Awash-Fluss. Der Damm ist etwa 450 Meter lang und 50 Meter hoch, während sich das Wasser über etwa 180 Quadratkilometer erstreckt und verschiedene Zwecke wie Fischerei und Wasserversorgung unterstützt.
Der Damm wurde zwischen 1957 und 1960 von einem italienischen Team gebaut und die Stromerzeugungsanlage begann im August 1960 zu arbeiten. Dieses Infrastrukturprojekt prägte die Entwicklung der Region und versorgt bis heute Addis Ababa und die umliegenden Gebiete mit Strom und Wasser.
Der Stausee ist für die umliegenden Gemeinden eine Quelle des Lebens, auf die sich die Menschen für Trinkwasser, Bewässerung und Fischerei verlassen. Locals nutzen ihn täglich, kleine Boote gleiten über das Wasser und Fischer arbeiten an den Ufern, während Bauern ihre Tiere zum Trinken bringen.
Das Gelände um den Stausee ist offen und einfach zugänglich, mit Wegen entlang der Ufer zum Erkunden und Beobachten der Tierwelt sowie der täglichen Aktivitäten der Einheimischen. Die beste Zeit für einen Besuch ist am frühen Morgen, wenn die Oberfläche oft neblig ist und die Luft kühl und frisch wirkt.
Der Stausee ist unter seinen lokalen Namen bekannt: 'Haroo Qooqaa' in der Oromo-Sprache und 'Koka Hayk' auf Amharisch, was die verschiedenen Gemeinschaften widerspiegelt, die in der Region leben. Diese Namen zeigen, wie tief dieser Ort in der lokalen Kultur und Geschichte verwurzelt ist.
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