Fort Girancourt, Militärfestung in Girancourt, Frankreich
Fort Girancourt ist eine Militärfestung in Girancourt, die auf etwa 422 Metern Höhe errichtet wurde und mit gelblichem Sandstein erbaut ist. Die Anlage verfügt über Verteidigungselemente wie zwei einfache und eine doppelte Kasematte zur Unterstützung der Wehrfähigkeit.
Die Feste wurde zwischen 1879 und 1880 als Teil der Osrfrankreich-Befestigungen unter der Leitung von Séré de Rivières erbaut. Bei seiner Fertigstellung beherbergte sie eine Garnison von etwa 472 Soldaten.
Der Name Fort Reynier wurde dem Bauwerk nur kurz im Jahr 1887 verliehen, um General Jean-Louis-Ébénézer Reynier zu ehren, dann kehrte man zur ursprünglichen Bezeichnung zurück. Dieses Namenspiel zeigt die politischen Strömungen und die Bedeutung von Militärpersönlichkeiten in dieser Zeit.
Die Anlage wird heute von einem Jagdverein genutzt und unterliegt der Verwaltung der Gemeinde Girancourt mit eingeschränktem öffentlichen Zugang. Besucher sollten vorher klären, ob ein Besuch möglich ist, da das Gelände nicht frei zugänglich ist.
Im Gründungsjahr 1880 war die Festung mit sieben 155-Millimeter-Kanonen, acht 120-Millimeter-Kanonen, sechs 50-Millimeter-Kanonen und vier 220-Millimeter-Mörsern ausgestattet. Diese ursprüngliche Bewaffnung zeigt die Bedeutung des Bauwerks als Frontverteidigungsanlage gegen potenzielle Invasionen.
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