Bellamont Forest, Palladianisches Landhaus in County Cavan, Irland.
Bellamont Forest ist ein Herrenhaus im Palladio-Stil in County Cavan, das sich durch eine vierschiffige Struktur mit rotem Backstein und Kalksteinelementen auszeichnet. Der Eingang wird von einer markanten dorischen Säulenhalle betont, während venezianische Fenster die Fassade gliedern.
Das Haus entstand zwischen 1725 und 1730 für Thomas Coote nach Entwürfen von Edward Lovett Pearce. Pearce hatte sich zuvor intensiv mit italienischen Architekturprinzipien auseinandergesetzt, bevor er diese Residenz gestaltete.
Die Eingangshalle zeigt ein Marmorbodenmuster in Schwarz und Weiß, während Büsten römischer Kaiser in erhöhten Nischen den Raum prägen. Diese Anordnung spiegelt den Geschmack der Gentry wider, die sich an klassischen Idealen orientierte.
Der Grundbesitz umfasst etwa 1000 Hektar mit fünf Seen und bietet Möglichkeiten zur Hirschzucht, zum Angeln und zur Erkundung bewaldeter Flächen. Das Anwesen liegt etwa eine Stunde von Dublin entfernt und ist daher als Tagesausflug gut erreichbar.
Die Piani nobili der Residenz behalten ihre ursprünglichen Kamine und aufwendigen Gipsarbeiten aus dem 18. Jahrhundert, die verschiedene Eigentümerwechsel überdauert haben. Diese handwerklichen Details geben Einblick in die Qualität und den Bestand des Hauses über Generationen hinweg.
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