St. Nicodemus and Joseph of Arimathea Church, Katholisches Kloster und Kirche in Ramla, Israel
St. Nicodemus and Joseph of Arimathea Church ist ein katholisches Kloster und Gotteshaus in Ramla mit einem charakteristischen quadratischen Glockenturm an der Fassade. Innen beherbergt das Gebäude ein bemerkenswertes Altargemälde, das der venezianische Künstler Titian zugeschrieben wird und 1846 aus Madrid stammte.
Der Ort wurde 1396 gegründet, als die Franziskaner das Land erwarben und ein Kloster zur Unterstützung von Pilgern errichteten, die zwischen Jaffa und Jerusalem reisten. Die Anlage entwickelte sich zu einer wichtigen Station auf der historischen Reiseroute zwischen den beiden Städten.
Die Kirche ist dem heiligen Joseph von Arimathäa und Nikodemus gewidmet, zwei Figuren aus christlichen Traditionen, die nach dem Kreuz für die Beerdigung sorgten. Besucher können die spirituelle Bedeutung dieser Heiligen in der kirchlichen Ausstattung und den Gebeten am Ort erkennen.
Das Klostergelände beherbergt die Terra Santa Schule, die Teil eines Netzwerks von Bildungseinrichtungen im ganzen Land ist. Der Ort ist für Besucher zugänglich, besonders wenn man sich vorher erkundigt, da die Schule noch aktiv betrieben wird.
Der französische General Napoleon Bonaparte hielt sich 1799 während seiner Kampagne in dem Kloster auf und soll Schüsse auf einen Muezzin abgegeben haben, der ihn in seinem Schlaf störte. Diese Episode zeigt die turbulente Zeit, als die Anlage auch als Unterkunft für berühmte Persönlichkeiten diente.
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