Joseph Bau House, Künstlerateliermuseum in Tel Aviv, Israel
Das Joseph Bau Haus ist ein kleines Museum in Tel Aviv, das die Werke und die Lebensgeschichte eines Israeli-Grafiker-Künstlers zeigt. Die Sammlung umfasst Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und persönliche Gegenstände, die sein künstlerisches Schaffen dokumentieren.
Der Gründer arbeitete während des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager Plaszow, wo er mit seinen Fähigkeiten in der Schriftgestaltung falsche Dokumente anfertigte, um Häftlingen bei der Flucht zu helfen. Nach dem Krieg setzte er sein künstlerisches Schaffen in Israel fort und entwickelte sich zu einem einflussreichen Grafiker des Landes.
Die Ausstellung zeigt Werke von einem der ersten israelischen Grafiker des Landes, dessen Arbeiten in Zeitungen und künstlerischen Publikationen verbreitet waren. Der Raum spiegelt das kreative Leben einer Person wider, die Malerei, Schrift und visuelle Erzählung miteinander verband.
Das Museum ist klein und intim, sodass ein Besuch etwa eine Stunde dauert und einen direkten Eindruck der Arbeiten vermittelt. Da die Anzahl der gleichzeitigen Besucher begrenzt ist, sollten Besucher vorher Kontakt aufnehmen, um eine gute Erfahrung zu haben.
Im Museum sind zwei silberne Ringe ausgestellt, die aus einer getauschten Brotration angefertigt wurden und für eine Eheschließung zwischen zwei Häftlingen in den Frauenbarracken des Konzentrationslagers verwendet wurden. Diese Ringe erzählen eine außergewöhnliche Geschichte persönlicher Würde und Hoffnung unter unmöglichen Bedingungen.
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