Ambur, Lederherstellungszentrum im Bezirk Vellore, Indien.
Ambur ist ein Ledererzeugungszentrum im Distrikt Vellore, das sich am Ufer des Flusses Palar zwischen Chennai und Bangalore befindet. In der Industriezone des Ortes sind über 80 Gerbereien tätig, die die Wirtschaft prägen.
Der Ort wurde durch die Schlacht von Ambur im Jahr 1749 in die Geschichte aufgenommen, die den Zweiten Karnatischen Krieg einleitete. Dieses Ereignis veränderte das Machtverhältnis zwischen dem Staat Arcot und dem Mogulreich grundlegend.
Die Stadt bewahrt ihre kulinarische Tradition durch Seeraga-Samba-Reis-Biryani, ein Gericht, das von lokalen Familien zubereitet wird und seinen Ursprung in der Küche der Nawabs von Arcot hat.
Der Bahnhof hat eine doppelgleisige elektrische Strecke, auf der regelmäßig etwa 24 Züge halten und Reisende zwischen Chennai und Bangalore verbinden. Die gute Zuganbindung macht es einfach, die Stadt als Zwischenhalt zu besuchen oder durchzureisen.
Die Stadt hat einen bemerkenswerten Bevölkerungsmix mit mehr Frauen als Männern, was die lokale Sozialstruktur prägt. Diese demografische Besonderheit ist für indische Industriestädte dieser Größe ungewöhnlich.
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