Uri, Grenzstadt im Distrikt Baramulla, Indien.
Uri ist eine Kleinstadt im Baramulla-Distrikt in Kaschmir, Indien, die am Ostufer des Jhelum liegt und von bewaldeten Bergrücken umschlossen wird. Die Gebäude ordnen sich entlang enger Gassen, während Reisfelder sich am Rand erstrecken und kleinere Dörfer in den umliegenden Tälern verstreut liegen.
Die Ortschaft diente seit Jahrhunderten als Wegstation an alten Handelsrouten durch das Himalaya-Gebirge, die nach Zentralasien führten. Nach der Teilung Südasiens im Jahr 1947 wurde sie zu einem Grenzposten, dessen Lage die regionale Entwicklung stark beeinflusste.
Der Name stammt vom Urdu-Begriff für einen ruhigen Ort am Wasser, und heute sieht man Bewohner, die entlang des Flussufers spazieren oder an den Schreinen innehalten. Moscheen, Tempel und Gurdwaras liegen nicht weit voneinander entfernt, und während der Gebetszeiten hört man verschiedene Rufe durch die Straßen klingen.
Man erreicht den Ort mit Sammeltaxis aus Baramulla oder über die Hauptstraße, die weiter ins Gebirge führt, und sollte bei Reisen in Grenznähe stets die aktuellen Zugangsregeln beachten. Wer früh morgens kommt, findet leichter Unterkunft und kann die Umgebung bei ruhigerer Atmosphäre erkunden.
In Lagama, einem Vorort außerhalb des Hauptorts, liegt ein alter Tempel, dessen Quellwasser nach lokaler Überlieferung aus einem Felsen entsprang, den mythische Brüder mit ihren Waffen zertrümmerten. Besucher füllen oft kleine Behälter mit dem Wasser und bringen es mit nach Hause.
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