Indravati-Nationalpark, Nationalpark in Bijapur, Indien.
Indravati ist ein Nationalpark im Bundesstaat Chhattisgarh, der über 1258 Quadratkilometer (486 Quadratmeilen) hügeliges Waldgebiet mit mehreren Flüssen und offenen Wiesen umfasst. Die Landschaft reicht von dichten Salwäldern in Tälern bis zu gemischten Laubbäumen auf Hochebenen, mit felsigen Schluchten und Wasserfällen während der Regenzeit.
Die Regierung erklärte dieses Waldgebiet 1981 zum geschützten Nationalpark, um das Verschwinden des wilden Wasserbüffels und anderer bedrohter Arten zu verhindern. Zwei Jahre später wurde das Gebiet als Tigerreservat eingestuft, nachdem die Populationen von Großkatzen stark zurückgegangen waren.
Die Region trägt den Namen nach dem Fluss Indravati, der durch das geschützte Gebiet fließt und das ganze Jahr über Wasser in diese trockenen Wälder bringt. Einheimische Dorfgemeinschaften in der Umgebung nutzen seit Generationen traditionelle Erntepraktiken, die an die Monsunzyklen gebunden sind.
Besuche sind zwischen Dezember und März möglich, wenn die Wege trocken bleiben und Tiere sich häufiger an Wasserstellen zeigen. Safaris starten in der Früh und vor Einbruch der Dunkelheit, wobei Unterkünfte in einfachen Forsthäusern am Rande der Schutzzone bereitstehen.
Der Park schützt eine der letzten Herden wilder Wasserbüffel Indiens, die am Flussufer grasen und sich in flachen Teichen suhlen. Bengalische Tiger durchstreifen die abgelegenen Bereiche, obwohl Sichtungen selten bleiben wegen der dichten Vegetation und der geringen Besucherzahlen.
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