Sumeru Parbat, Heiliger Berg im Garhwal Himalaya, Indien.
Sumeru Parbat ist ein Hochgebirgsgipfel im Garhwal-Himalaya in Indien, der auf etwa 6.350 Meter ansteigt und von Gletschern, Felsgraten und Schneefeldern geprägt ist. Der Berg gehört zu einem dichten Cluster hoher Gipfel, die das Gebiet um das Kedarnath-Heiligtum umgeben.
Der Gipfel wurde erstmals 1971 von einem indischen Expeditionsteam über die technisch anspruchsvolle Nordwand bestiegen. Diese Erstbesteigung machte ihn als alpines Ziel im Garhwal-Himalaya bekannt.
Der Name Sumeru Parbat verweist auf den Berg Meru, der in hinduistischen, buddhistischen und jainistischen Überlieferungen als Mittelpunkt der Welt gilt. Wer die umliegende Region bereist, begegnet diesem Bezug in Tempeln, Ritualen und der Namensgebung vieler Orte.
Der Aufstieg erfordert technische Kletterkenntnisse und spezielle Ausrüstung für Gletscher- und Hochgeländetouren, daher ist er nur für erfahrene Bergsteiger geeignet. Eine sorgfältige Akklimatisierung in den Wochen vor dem Gipfelversuch ist unbedingt notwendig.
Rund um den Gipfel liegen einige der bekanntesten Berge der Region, darunter Kedarnath und Kedardome im Norden, Kharchakund im Westen sowie Mandani und Yanbuk im Süden. Diese Nähe zu so vielen hohen Nachbargipfeln macht ihn für Expeditionen, die mehrere Ziele in einer Tour verbinden möchten, besonders interessant.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.