Arikady Fort, Militärfestung im Distrikt Kasaragod, Kerala, Indien.
Das Fort Arikady steht auf einem laterithaltigen Hügel neben dem gleichnamigen Fluss und wird von mehreren Wasserläufen wie dem Kumbala und dem Shiriya eingerahmt. Die Anlage besteht aus Ruinen von Mauern und Bastionen, die die ursprüngliche militärische Struktur noch erkennen lassen.
Das Fort wurde 1608 von Ikeri Hiriya Venkadappa Nayak gegründet und später von Mysore-Herrschern kontrolliert. Nach Tipu Sultans Niederlage übernahmen britische Streitkräfte die Anlage und ihre strategische Position.
Der Ort trägt seinen Namen vom nahe gelegenen Fluss und war über Jahrhunderte ein Kreuzungspunkt für verschiedene Handelsrouten. Besucher können heute noch die Spuren dieser Verbindungen in den freiliegenden Fundamenten und den verstreuten Artefakten erkennen.
Der Ort ist über die NH 66 National Highway erreichbar und der Bahnhof Kumbla sowie die Bushaltestelle dienen als Transportknotenpunkte. Die beste Zeit zum Besuch ist während der trockeneren Monate, wenn die Wege rund um die Ruinen leichter begehbar sind.
Ein Kannada-Text am Eingang dokumentiert die Gründung des Forts und bietet einen direkten Blick auf die Ursprünge der Anlage. Am Fuß der Anhöhe steht ein Hanuman-Tempel, der zeigt, wie Spiritualität und Verteidigung lange Zeit zusammenleben.
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