Chorramabad, Provinzhauptstadt in Lorestan, Iran
Khorramabad ist eine Stadt in einem bergigen Tal des Zagros-Gebirges auf etwa 1147 Metern Höhe, die als Verbindung zwischen Teheran und der Region Khuzestan dient. Die Siedlung erstreckt sich über unterschiedliche Höhenlagen und wird von den umliegenden Bergpässen geprägt.
Der Ort wurde in der Elamitischen Periode als Khaidalou gegründet und erhielt später unter der Sassaniden-Herrschaft den Namen Shapur-Khwast, als eine Festung gebaut wurde. Diese frühen Entwicklungen prägten die strategische Bedeutung der Siedlung als Kontrollpunkt in den Bergregionen.
Die Stadt ist Heimat verschiedener Sprachgruppen, deren Unterschiede die lokale Identität prägen und im täglichen Leben sichtbar werden. Besucher bemerken diese sprachliche Vielfalt in Gesprächen und Begegnungen mit Bewohnern aus unterschiedlichen Gemeinschaften.
Ein Flughafen liegt etwa 3 Kilometer südlich des Zentrums und verbindet die Stadt durch regelmäßige Inlandsflüge mit anderen iranischen Städten. Für Reisende, die mit dem Flugzeug ankommen, ist die Anfahrt zum Zentrum relativ kurz.
Der Ziegel-Minarett ist ein zylindrischer Turm aus etwa 30 Metern Höhe, der architektonische Elemente aus zwei verschiedenen Perioden verbindet. Sein Design zeigt geometrische Muster, die die künstlerischen Verbindungen zwischen zwei historischen Stilepochen widerspiegeln.
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