Grado, Küstengemeinde in Friaul-Julisch Venetien, Italien
Grado liegt auf einer Insel und Halbinsel im Adriatischen Meer und ist durch einen Damm mit dem Festland zwischen Venedig und Triest verbunden. Der Ortskern besteht aus engen Gassen mit bunten Häusern, kleinen Plätzen und Cafés, während sich entlang der Küste mehrere Sandstrände erstrecken.
Der Ort wurde 452 nach Christus wichtig, als Bewohner des nahen Aquileia vor den anrückenden Hunnen Attilas Zuflucht suchten. Im frühen Mittelalter entwickelte sich hier ein Patriarchat, das später nach Venedig verlegt wurde.
Der Name stammt vom lateinischen ad gradus, das sich auf alte Anlegestellen bezieht, und noch heute leben viele Einwohner vom Fischfang in der Lagune. Kleine Boote liegen vor den Häusern der Fischer vertäut, und frischer Fang wird morgens an den Kaianlagen verkauft.
Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, und die meisten Strände sind vom Zentrum aus bequem erreichbar. Von Frühjahr bis Herbst finden Besucher geöffnete Restaurants und Läden, während im Winter viele Betriebe geschlossen bleiben.
Die Lagune umfasst 30 Inseln und zwei Naturschutzgebiete, in denen Wasservögel nisten und seltene Pflanzen wachsen. Bootsausflüge führen durch geschützte Kanäle, wo Fischer ihre Netze noch von Hand auslegen.
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