Monte Cassino, Historischer Hügel in Cassino, Italien
Monte Cassino ist ein Hügel südöstlich von Rom im Liri-Tal, der sich auf 520 Meter (1.706 Fuß) erhebt und die Ebene unter ihm beherrscht. Auf seinem Gipfel steht die gleichnamige Benediktinerabtei, ein großer weißer Komplex mit Innenhöfen, Kreuzgängen und einer reich ausgestatteten Basilika, die nach dem Krieg vollständig wieder aufgebaut wurde.
Benedikt von Nursia gründete hier im Jahr 529 eine Abtei, die in den folgenden Jahrhunderten mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde. Während des Zweiten Weltkriegs lag die Abtei im Zentrum der Schlacht um Monte Cassino zwischen Januar und Mai 1944, bei der das Gebäude durch alliierte Bombenangriffe zerstört wurde.
Die Polen-Kapelle auf dem Gipfel ehrt die polnischen Soldaten, die hier im Zweiten Weltkrieg gefallen sind, und zieht noch heute viele polnische Pilger an. Der großzügige Klosterkomplex dient als aktives Zentrum des spirituellen Lebens, in dem Mönche täglich die Gregorianischen Gesänge anstimmen, die Besucher während der Gottesdienste hören können.
Man kann den Gipfel mit dem Auto über eine gewundene Bergstraße erreichen, die Parkplätze in der Nähe des Klosterkomplexes bietet. Das Gelände rund um die Abtei ist größtenteils zugänglich, aber die Hügellage bringt steile Wege und Treppen mit sich, die Besucher mit eingeschränkter Mobilität berücksichtigen sollten.
Die Krypta unterhalb der Basilika beherbergt die Gräber von Benedikt und seiner Schwester Scholastika, die in schlichten Marmorsarkophagen ruhen. Der Blick vom Gipfel erstreckt sich über den gesamten Verlauf der alten Via Casilina, die den strategischen Wert dieses Ortes während der Antike und des Krieges erklärt.
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