Santa Maria dei Vergini, Barockkirche im Borgo dei Vergini, Neapel, Italien.
Santa Maria dei Vergini ist eine barocke Kirche mit Klosterkomplex, die sich an der Via Vergini erhebt und mit einer Kuppel und einem Chor ausgestattet ist. Die Anlage prägt mit ihrer charakteristischen Architektur das Straßenbild dieses Viertels Neapels.
Die Kirche wurde 1724 unter Pater Gargiani nach Entwürfen von Luigi Vanvitelli begonnen und 1760 grundsätzlich vollendet, während die Fassade erst 1788 abgeschlossen wurde. Während der großen Pest von 1656 hatte das Gebäude bereits als Krypta und Begräbnisstätte gedient, bevor die barocke Neugestaltung begann.
Die Kirche steht in einem Viertel, das nach einer antiken griechischen Bruderschaft benannt ist, die sich der Tugend und Keuschheit widmete. Der Name prägt bis heute die Identität dieses Stadtteils und seiner Bewohner.
Das Gebäude liegt in Gehweite zum Archäologischen Museum Neapels und ist daher leicht mit anderen Sehenswürdigkeiten kombinierbar. Nach Kriegsbeschädigungen von 1943 wurde die Kirche aufwändig restauriert, was heute an ihrer gepflegten Erscheinung sichtbar wird.
Das Gebäude überstand schwere Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg, was seine solide barocke Konstruktion unterstreicht. Diese Widerstandskraft machte es zu einem Zeichen der städtischen Kontinuität in Neapels bewegter Geschichte.
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