Alghero, Küstengemeinde auf Sardinien, Italien
Alghero liegt an der Nordwestküste Sardiniens mit Kalksteinklippen, Sandstränden und einem befestigten Stadtkern, der von historischen Mauern umgeben ist. Die Altstadt erstreckt sich entlang der Küste und bildet ein Netz aus engen Gassen, die zu kleinen Plätzen mit Kirchen und Wohnhäusern führen.
Die Familie Doria aus Genua gründete die Siedlung im 12. Jahrhundert und entwickelte sie zu einem Handelsstützpunkt am Mittelmeer. König Peter IV. von Aragon eroberte die Stadt 1353 und siedelte katalanische Familien an, die ihr eine neue sprachliche Identität gaben.
Die Bewohner nutzen den katalanischen Dialekt noch im Alltag und pflegen regionale Feste mit aragonesischen Elementen. Straßenschilder erscheinen zweisprachig und viele Geschäfte tragen Namen aus dieser iberischen Tradition.
Der Flughafen Fertilia verbindet die Stadt mit italienischen und europäischen Zielen und liegt etwa 10 Kilometer vom Zentrum entfernt. Busse verkehren regelmäßig zwischen Terminal und Altstadt, während Mietwagen den Zugang zu Stränden und Höhlen in der Umgebung erleichtern.
Die Grotta di Nettuno unterhalb von Capo Caccia zieht sich über 4 Kilometer durch Kammern mit Tropfsteinen und unterirdischen Seen. Besucher können die Grotte entweder über eine steile Treppe mit mehr als 600 Stufen oder per Boot vom Hafen aus erreichen.
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