Lago di Occhito, Künstlicher Stausee zwischen Campobasso und Foggia, Italien
Der Lago di Occhito ist ein künstliches Staubecken, das sich zwischen den Provinzen Foggia und Campobasso erstreckt und vom Fluss Fortore gespeist wird. Das Wasser schimmert in einem großen Becken mit sanften Ufern, die für längere Küstenwanderungen ideal sind.
Das Becken wurde Mitte des 20. Jahrhunderts gebaut, um der süditalienischen Landwirtschaft Bewässerungswasser zu sichern. Die Errichtung veränderte die Flusslandschaft dauerhaft und schuf heute ein wichtiges Wasserspeicher- und Regulierungssystem.
Das Gewässer dient als natürlicher Treffpunkt zwischen Molise und Apulien, wo Fischer und Einheimische sich hier treffen. Die Wasserkante ist ein beliebter Ort für Spaziergänge und zum Beobachten des Vogellebens, das das Becken prägt.
Der beste Zugang findet sich an mehreren Punkten rund um das Ufer, wobei unterschiedliche Wege für verschiedene Aktivitäten geeignet sind. Bringt Wasser und Sonnenschutz mit, besonders an heißeren Tagen, und plant Zeit für Vogelbeobachtung in den frühen Morgenstunden ein.
Das Becken bildet über 10 Kilometer lang die Grenze zwischen Molise und Apulien und gehört zu den größten Wasserspeichern Europas nach Volumen. Diese Lage macht es zu einem seltenen Beispiel dafür, wie Infrastruktur natürliche Grenzen zwischen Regionen schafft.
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