Madonna del Frassine, Katholisches Heiligtum in Frassine, Monterotondo Marittimo, Italien
Madonna del Frassine ist ein Heiligtum in Monterotondo Marittimo mit einem einzigen Schiff, einem Querschiff und einer kubischen Kapelle. Im Inneren befinden sich Gemälde aus dem 17. Jahrhundert der Schule von Siena.
Ein Bischof namens Regolo brachte im Jahr 515 eine Holzstatue der Madonna mit dem Kind aus Zedernholz in das Tal di Cornia, die später zum Mittelpunkt des Heiligtums wurde. Dieses Kunstwerk prägte die Bedeutung des Ortes für Pilger über viele Jahrhunderte hinweg.
Das Heiligtum beherbergt eine Sammlung von Wundertafeln aus dem 19. Jahrhundert, auf denen Szenen aus dem Alltag der Region dargestellt sind. Diese bemalten Tafeln zeigen Arbeitsunfälle und alltägliche Momente, die die Gläubigen als Gebetsbitten hinterlassen haben.
Das Heiligtum veranstaltet regelmäßig Messfeiern und Gebetszeiten, die Besucher besuchen können. Das angeschlossene Pilgerhaus bietet Tagesunterkünfte und Außenanlagen für Gäste.
Der Name Frassine stammt von Eschenbäumen in der Region, die die Bewohner traditionell verbrannten, um böse Waldgeister abzuwehren. Diese alte Praxis zeigt, wie vorchristliche Glaubensvorstellungen lange in den lokalen Bräuchen fortlebten.
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