Castello Malatestiano, Longiano, Burg in Longiano, Italien
Castello Malatestiano, Longiano ist eine befestigte Anlage oben im historischen Zentrum, mit Steinmauern, einem Tor zu einem Innenhof und einem Balkon mit Blick auf die umliegenden Hügel. Die Anlage steht neben einem ehemaligen Adelssitz, der heute eine Kunststiftung beherbergt.
Der Ort begann als kleine Festung, die in einem Dokument von 1059 erwähnt wird, und ging später 1290 an die Familie Malatesta über, die Mauern und Türme verstärkte. Nachdem Papst Leo X. es 1519 der Familie Rangoni übergab, wandelte sich das Gebäude von einem Militärposten zu einem Adelssitz.
Auf dem kleinen Platz direkt über dem Eingangstor sehen Besucher einen venezianischen Brunnen aus dem 16. Jahrhundert, der noch immer das tägliche Herz des Schlosses markiert. Die nahen Räume, die heute für Kunstausstellungen genutzt werden, bewahren den Charakter eines Adelshauses und zeigen moderne und zeitgenössische Werke.
Der Eingang ist über ansteigende alte Straßen zu erreichen, und ein Aufzug hilft Besuchern mit eingeschränkter Mobilität, den ersten Stock zu erreichen. Der Innenhof ist ein guter Ort, um sich zu orientieren, bevor man die Räume und die Aussicht von oben erkundet.
Unter dem Schloss wurde während des Zweiten Weltkriegs ein großer unterirdischer Schutzraum in den Hügel gegraben, in dem sich lokale Familien bei Luftangriffen versteckten. Besucher können noch einen Teil dieses Verstecks betreten, das leicht zu übersehen ist, wenn man nur die Steinbefestigungen oben betrachtet.
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