Bahnhof Kamata, Eisenbahnknotenpunkt in Ota, Tokio, Japan
Kamata Station ist ein oberirdischer Bahnhof im Stadtbezirk Ota in Tokio, Japan, der Gleise von JR East und Tokyu Corporation vereint. Die JR-Bahnsteige verlaufen in Nord-Süd-Richtung, während die Tokyu-Bahnsteige südwestlich davon angeordnet sind und unterschiedliche Streckennetze bedienen.
Der Betrieb startete im April 1904 als kleinere Haltestelle entlang der damaligen Streckenführung. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs der Bahnhof zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt heran, der heute über 139.000 Reisende täglich bewältigt.
Der Name Kamata stammt von einer Gegend, die durch Reisfelder geprägt war. Heutzutage strömen Pendler in großer Zahl durch die Hallen und nutzen die Station als wichtigen Umsteigepunkt in alle Richtungen.
Die Keihin-Tohoku-Linie und die Tokyu-Tamagawa-Linie treffen hier aufeinander und bieten Anschlüsse ins Zentrum von Tokio sowie zum Flughafen Haneda. Die übersichtliche Gestaltung der Bahnsteige erleichtert den Umstieg zwischen den verschiedenen Betreibern und Linien.
Eine Moai-Statue steht am östlichen Ausgang und zieht regelmäßig die Aufmerksamkeit von Reisenden auf sich. Die nahe gelegene Bourbon Road bietet eine Fülle kleiner Restaurants und Esslokale, die besonders abends belebt wirken.
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